Der Dialog mit dem Körpergedächtnis

Die Kinesiologie ist eine feinstoffliche Methode um seelische Blockaden und inneren Stress auf sanfte Weise abzulösen. Mit Hilfe des kinesiologischen Muskeltest werden unbewusste, einschränkende Glaubenssätze, Ängste,  familiäre Verstrickungen u.a. aufgespürt und korrigiert. 

Innere Blockaden können bereits vorgeburtlich oder im Babyalter erworben sein und nicht bewusst erinnert werden. Im Körpergedächtnis hingegen sind diese Erfahrungen sehr präsent.

Der kinesiologische Muskelstest ermöglicht einen Dialog mit unserem Körpergedächtnis und führt zum Ursprung seelisch-geistiger Blockaden, die dann gezielt und sanft abgelöst werden können. 

Ziel jeder kinesiologischen Behandlung ist die Harmonisierung von Körper, Geist und Seele.

Die Geschichte der Kinesiologie

    Der Begriff "Kinesiologie" leitet sich aus dem Griechischen ab und heisst übersetzt "Lehre von der Bewegung". Dieser Begriff ist meines Erachtens unglücklich gewählt und umschreibt die Methode nur unzureichend.

    Die Kinesiologie ist eine aus den USA stammende Methode, die auf den Chiropraktiker Dr. George Goodheart (1918- 2008) zurückgeht. Sechzig Jahre nach Dr. George Goodhearts Anfängen existieren heute unterschiedliche Kinesiologie-Richtungen.

    Kinesiologie wird in den USA und Europa einerseits von Ärzten und Ärztinnen als Diagnose-und Therapieverfahren eingesetzt ("Applied Kinesiology"/"Angewandte Kinesiologie"), andererseits von ausgebildeten Laien praktiziert.

    Hierbei kommen vor allem "Touch for Health", "Brain Gym" oder "Psycho-Kinesiologie nach Dr. Klinghardt", um nur einige zu nennen, zur Anwendung. Meine Herangehensweise ist von den genannten Richtungen beeinflusst.  

        Die Grundlage: Die chinesische Meridianlehre

    Die Kinesiologie basiert auf der chinesischen Meridianlehre (Meridian = Energiebahn) und der Annahme, dass jedem Meridian bestimmte Emotionen zugeordnet sind. So steht der Herz-Meridian beispielsweise für folgende Gefühle: Schock, gebrochenes Vertrauen, Traurigkeit, mangelnde Selbstliebe u.a..

    Mit Hilfe des kinesiologischen Muskeltests kann ich herausfinden, ob ein Meridian geschwächt ist und so erfahre ich gleichzeitig um welchen emotionalen Themenbereich es geht. Dies ist jedoch nur eine der vielen Varianten des kinesiologischen Testens.

    Der kinesiologische Muskeltest

    Das Herzstück der Kinesiologie ist der Muskeltest, eine Art sanfter „Stresstest“. Dieser ist keine Erfindung der Kinesiologie des 20. Jahrhunderts, sondern eine Technik, die bereits im antiken Griechenland bekannt war.

    Wie funktioniert das Testen?

    Getestet wird in der Regel der Deltamuskel des rechten oder linken Arms; der Klient/die Klientin sitzt oder liegt. Ein/e Kinesiologe/in ‚fragt‘ nicht, sondern gibt Imputs (positive/negative Glaubenssätze, Begriffe, Gefühle, Bilder) und beobachtet wie der Muskel des Klienten/der Klientin auf den jeweiligen Imput reagiert (schwach/stark). Der Muskel, der die Schnittstelle zwischen Körper und Geist darstellt, fungiert als Biofeedback-Mechanismus. Wie wird der Stress abgelöst? Für die Ablösung eines inneren Konflikts stehen vielfältige Instrumentarien zur Verfügung wie z.B. Klopfakupressur oder EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) - mit oder ohne Farbbrillen.

    Integrale Bestandteile der Kinesiologie

Die Kinesiologie ist kein in sich geschlossenes, homogenes System, sondern eine sehr offene Methode, die viele theoretische und praktische Elemente anderer Methoden integriert/e so z.B.:

  • EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)
  • Neurobiologie und moderne Stressforschung
  • Systemischer Ansatz nach Bert Hellinger ('Familienstellen')
  • Yoga (z.B. Finger-Mudras)
  • Klopfakupressur